Dienstag, 21. April 2015

3. Tag: Magie des Orients

Heute Morgen so um 05:30 Uhr (Morgendämmerung) habe ich den Muezzin gehört, der zum Gebet auffordert. Ich habe mich nochmals im Bett umgedreht..

Danone-Joghurt zum Frühstück.


Erste Station heute war eine Burg, von der man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Fès hat:




Nächster Halt war im Töpfer-Souk. Hier wurde erklärt, wie die typischen Brunnen und Tische, aber auch Waschbecken etc. entstehen. So einen Brunnen hätte ich am liebsten mit Heim genommen. So tolle Brunnen!










Weiter ging es nach Fès El Bali, die Altstadt von Fès, welche einem unübersichtlichen, labyrinthisch verwinkelten Gelände gleicht - auch die größte Fußgängerzone der Welt. Hier passt bzw. kann kein Auto durch. Teilweise ist man kaum durch die engen Gassen gekommen. An der engsten Stelle sind die Gassen nur 50 Zentimeter breit/schmal. Absolute Vorfahrt haben stets die Esel. In der Altstadt finden sich Moscheen, Medersen, Stadthäuser, Palais, Fondouks, Werkstätten, Souks, Brunnen, Heiligtümer, Stadtmauern.. Hier kann man sich echt verlaufen, wenn man nicht aufpasst. Selbst die Einheimischen, die nicht direkt in der Altstadt aufwachsen, sondern in einem anderen Bezirk von Fès, haben Probleme, sich in der Altstadt zurecht zu finden.










Mittags gab es super leckeres Essen. Ein typisches Essen aus Fès (Pastille). So was von lecker! 





Nach dem Essen ging es noch zum Gerberviertel. Sieht ein wenig anders aus wie das Gerberviertel in Stuttgart.. Nun ja, hier sind es eher fast mannshohe, gemauerte Bottiche, in denen verschiedene Farben schimmern. Die Gerber stehen bis zu ihren Knien darin, watend, die rohe Tierhäute walkend..
Aufgrund des Gestanks muss man sich die ganze Zeit einen Büschel Minzblätter unter die Nase halten, sonst hält man es nicht aus. Beim Bearbeiten der Tierhäute kommen auch mit Asche vermischter Schweinedung und Rinderurin zum Einsatz.


Mein Reiseführer Nadj (gesprochen Nadschi):


Nachmittags habe ich noch eine Runde "um den Block" gedreht.


Abends gab es Essen in einem Riad.
Eine traumhafte Kulisse mit wieder leckerem Essen.









Im Anschluss ging es noch zum TC Fès, der ortsansässige Tennisclub. Alkohol wird nur in privaten Gebäuden ausgeschenkt, nie in der Öffentlichkeit. Daher musste der Tennisclub herhalten.

So, das waren wieder viele Bilder. Ist halt alles so toll.
Jetzt aber erstmal ab ins Bett, das Gesehene verarbeiten.

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